Atemschutzwerkstatt

Bei jedem Feuer entstehen in der heutigen Zeit durch die Verbrennung von Kunststoffen Atemgifte, die den menschlichen Organismus schädigen. Um trotzdem effektiv ein Feuer aus der Nähe bekämpfen zu können werden bei den Feuerwehren Atemschutzgeräte eingesetzt. Dies sind Geräte mit einer Druckluftflasche, in der sich normale Luft befindet, die der Geräteträger über eine Atemschutzmaske einatmet und somit nicht der gesundheitsschädlichen Umgebungsluft ausgesetzt ist.

Die Atemschutzwerkstatt der FF Eschenau ist für die Pflege und Wartung aller in Eckental eingesetzten 43 Geräte und 159 Masken zuständig. Außerdem für die Fortbildung und Untersuchung nach G26 / 3 der Atemschutzgeräteträger aller Eckentaler Wehren.

Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger findet bei der FF Heroldsberg statt, die Prüfung und jährliche Übung in der Atemschutzstrecke bei der FF Herzogenaurach.

Die Geschichte zur Entstehung des schweren Atemschutzes bei der FF Eschenau findet ihr hier.

 

Für die Reinigung und Desinfektion stehen in Eschenau zwei Edelstahlspühlbecken mit Abtropfbereich zur Verfügung.
Nach jedem Einsatz und jeder Übung, mindestens aber halbjährlich, müssen die Masken und Lungenautomaten mit diesem Gerät der Firma Dräger auf Dichtigkeit geprüft werden.
Um diese dann komplett zu trocknen kommen sie in diesen Trockenschrank, in dem die Masken bei 55 Grad 3 Stunden und die Lungenautomaten bei 30 Grad 1 Stunde liegen müssen.
Mit diesem Kompressor werden die Druckluftflaschen mit 200 bar bzw. 300 bar gefüllt.
Zur Überwachung der im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräteträger wird auf unserem Tanklöschfahrzeug diese Überwachungstafel mitgeführt.