Atemschutzwerkstatt

Die Entstehung des Schweren Atemschutzes bei der Feuerwehr Eschenau

1963 bekam die FF Eschenau vom damaligen Landkreis Erlangen ein gebrauchtes LF 8 vom Typ Faun mit 3 schweren Atemschutzgeräten ( Matter - Pressluftatmer  mit 2 Flaschen / 200 bar). Hierzu wurden neun Feuerwehrleute, die ausgebildet, ärztlich untersucht und tauglich waren , benötigt. Die Atemschutzleitung übernahm S. Anders.

1972 bei der Gebietsreform gaben wir das LF 8 nach Forth ab und bekamen vom neuen Landkreis Erlangen – Höchstadt ein TLF 16 vom Typ Magirus. Das KFZ war mit 4 Matter - Geräten (Pressluftatmer  mit 2 Flaschen / 200 bar) ausgestattet. Für die 4 Atemschutzgeräte wurde diesmal die dreifache Stärke, d. h. 12 Atemschutzgeräteträger benötigt.

1972 wurde S. Anders vom Bürgermeister Georg Hänfling zum  Atemschutzleiter des Marktes Eckental ernannt. Dieses Amt hatte er bis Januar 1999 inne.

1985 wurde von der Marktgemeinde Eckental ein neues LF 16 vom Typ Mercedes mit 4 Atemschutzgeräten ( Typ Dräger PA 80 / 300 bar ) angeschafft. Nun musste die Mannschaft für den schweren Atemschutz wieder aufgestockt werden, diesmal waren 24 Atemschutzgeräteträger nötig. 1986 wurde das TLF 16 mit 4 neuen Atemschutzgeräten Typ PA 80 / 300 bar ausgerüstet.

1989 wurde von der Gemeinde ein neues TLF 16 vom Typ Mercedes mit 4 Atemschutzgeräten Typ PA 90 / 300 bar angeschafft. Das alte TLF 16 wurde nach Högyesz / Ungarn überführt.

1997 wurde eine Drehleiter – DLK 23 /12 vom Typ Mercedes mit Metzaufbau angeschafft. Dieses Fahrzeug war mit 2 Atemschutzgeräten vom Typ Dräger PA 90 Plus ausgerüstet.

Als Siegfried Anders im Januar 1999 in den wohlverdienten Ruhestand ging, übernahm der Atemschutzgerätewart Thomas Anders die Atemschutzleitung mit Atemschutzwerkstatt. Unterstützt wird er von den Atemschutzgerätewarten Matthias Kaiser und Bernd Fischer. Unter seiner Leitung befinden sich zur Zeit 31 Atemschutzgeräteträger, ( Stand Jan. 2004 ), die nach dem Motto „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr “ ihren Dienst verrichten.

Ich wünsche allen Feuerwehrkameraden, daß möglichst wenige Einsätze auf Sie zukommen, sollten Sie dennoch zum Einsatz kommen, und das haben gerade die letzten Jahre gezeigt, dann denkt daran was Ihr gelernt habt um Euch selber und andere vor Schaden zu bewahren!

Mit kameradschaftlichen Grüßen T. Anders